NaturVision

NaturVision - Preisträger 2007

Bester internationaler Beitrag

1. Borneo’s Pygmy Elephants, Joe Kennedy, Off the Fence
Der Film taucht in die exotische Welt eines weit entfernten Landes ein und lässt uns bei einer spannend erzählten Expeditionsgeschichte mitfiebern. Bert, der Protagonist erzeugt eine atemberaubende Nähe zu den Tieren, so dass wir die Kamera fast völlig vergessen. Er zeigt uns die verborgene Welt von Borneo’s Zwergelefanten.

2. Auf der Spur der Küstenwölfe, Richard Matthews, ZDF
Die Biologin Gudrun Pflüger begibt sich auf die Spur einer geheimnisvollen Tiergruppe an der Westküste Kanadas. In zauberhaften Bildern erzählt, hält Tierfilmer Richard Matthews die Welt eines verwunschenen Küstenwaldes fest. Dabei haben wir teil an den Abenteuern einer sportlichen Wissenschaftlerin, die mit unglaublicher Ausdauer einen Traum verfolgt: Einmal ihren Lieblingstieren, den faszinierenden Küstenwölfen, Auge in Auge gegenüber zu stehen.

Bester deutscher Film

1. Auf der Spur der Küstenwölfe, Richard Matthews, ZDF
Die Biologin Gudrun Pflüger begibt sich auf die Spur einer geheimnisvollen Tiergruppe an der Westküste Kanadas. In zauberhaften Bildern erzählt, hält Tierfilmer Richard Matthews die Welt eines verwunschenen Küstenwaldes fest. Dabei haben wir teil an den Abenteuern einer sportlichen Wissenschaftlerin, die mit unglaublicher Ausdauer einen Traum verfolgt: Einmal ihren Lieblingstieren, den faszinierenden Küstenwölfen, Auge in Auge gegenüber zu stehen.

2. Deutschlands älteste Bäume – Die Tausendjährigen, Jan Haft, Nautilusfilm / BR
Wer hätte gedacht, dass die Kamera eines Naturfilmers der Ruhe eines Baumes so viel Bewegung und Leben einflößen kann. Auf seiner Suche trifft Filmemacher Jan Haft die ältesten Bäume der Republik. Die tausendjährigen Gewächse haben interessante Lebensgeschichten zu erzählen. Von der Tanzlinde in Limmersdorf über die Balderschwanger Eibe bis zur Kreuzeiche von Hürben – die unglaubliche Kraft eines perfekt und einfallsreich fotografierten Filmes setzt sie alle bestechend in Szene.

Filmpreis Bayern

1. Die Untermieter: Leben im Verborgenen, Florian Guthknecht, BR / ARTE
Dass in der verborgenen Welt bayerischer Hütten obskure Dinge vor sich gehen, haben wir schon immer geahnt. Der Münchner Filmemacher Florian Guthknecht verschafft uns endlich die Gewissheit. Unsere Haushalte beherbergen meist mehr, als ihre menschlichen Bewohner ahnen. Gott sei dank gibt er uns höchst humorvoll und in großartigen Bildern erzählt, genug Einblick und Anleitung, um mit unseren tierischen Mitbewohnern klarzukommen

2.– Der Große Arber. König des Bayerischen Waldes, Jürgen Eichinger, BR
Jürgen Eichinger zeigt in seiner visuell starken Dokumentation die weitgehend unbekannte Seite des größten Berges im Bayrischen Wald. Sein filmisches Porträt wirft im Gang der Jahreszeiten einen Blick auf die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt dieses bayerischen Juwels.

Beste Kamera

1. Deutschlands älteste Bäume – Die Tausendjährigen, Jan Haft, Nautilusfilm / BR
Wer hätte gedacht, dass die Kamera eines Naturfilmers der Ruhe eines Baumes so viel Bewegung und Leben einflößen kann. Auf seiner Suche trifft Filmemacher Jan Haft die ältesten Bäume der Republik. Die tausendjährigen Gewächse haben interessante Lebensgeschichten zu erzählen. Von der Tanzlinde in Limmersdorf über die Balderschwanger Eibe bis zur Kreuzeiche von Hürben – die unglaubliche Kraft eines perfekt und einfallsreich fotografierten Filmes setzt sie alle bestechend in Szene.

2. Die Oder – von der Neiße bis zur Ostsee, Christoph Hauschild, NDR
Hier kommen im besten Sinne die alten Tugenden des klassischen Naturfilmers zur Geltung. Tiere, die mit sehr viel Ruhe und Geduld beobachtet werden, wie die Trauerseeschwalben des unteren Odertals, verlangen auch dem professionellen Zuschauer höchste Achtung ab. Der Kraft des Bildes vertrauend erzählt der Film die Geschichte eines Flusses, ohne dass es großer Worte bedarf.

Beste Story

1. Der Tiger und der Mönch, Harald Pokieser, ORF
Eine gute Geschichte sollte uns gefangen nehmen und unseren Horizont erweitern. In diesem Film sind es zwei Protagonisten, die uns in Staunen versetzen. In einem thailändischen Kloster fernab der Zivilisation leben ein buddhistischer Mönch und ein ausgewachsener Tiger. Der Film porträtiert das Harmonische miteinander zwischen Raubtier und Mensch, ohne dabei den Leitspruch der buddhistischen Mönche außer Acht zu lassen: „Ein Tiger bleibt ein Tiger, auch wenn er einem aus der Hand frisst. Er ist immer ein wildes Tier.“

2. Highway der Schmetterlinge. Die Reise der Monarchfalter, Angela Graas, BR
Amerika ist das Land der Roadmovies und eine Schar kleiner Schmetterlinge begibt sich auf eine lange Reise. Ausgang für eine Geschichte, die uns über 4000 Kilometer von den großen Seen Nordamerikas über Wüsten und Berge in ein mexikanisches Hochtal führt. Dabei begegnen wir vielen engagierten Amerikanern, die sich für das Leben der sensiblen Schmetterlinge einsetzen. Auch diesmal werden sie pünktlich zu Allerheiligen in Mexiko eintreffen, aber haben sie auch eine Zukunft?

Reportagepreis

1. Supersize Crocs, Harry Marshal, Icon Film / BBC
Rom Whitaker entdeckte vor 20 Jahren ein über sechs Meter langes Krokodil. Heute ist er besorgt, dass diese „Erben der Saurier“ vom Aussterben bedroht sind. Gibt es sie noch, die Superkrokodile? Die Reportage begleitet ihn auf einer Actionreise durch 4 Kontinente und in die entlegensten Regionen der Erde. Dabei versucht er, die Riesen aufzuspüren und ihnen mit einfallsreichen Messmethoden auf den Leib zu rücken, immer auf der Hut vor ihren beachtlichen Kiefern.

2. Highway der Schmetterlinge. Die Reise der Monarchfalter, Angela Graas, BR
Amerika ist das Land der Roadmovies und eine Schar kleiner Schmetterlinge begibt sich auf eine lange Reise. Ausgang für eine Geschichte, die uns über 4000 Kilometer von den großen Seen Nordamerikas über Wüsten und Berge in ein mexikanisches Hochtal führt. Dabei begegnen wir vielen engagierten Amerikanern, die sich für das Leben der sensiblen Schmetterlinge einsetzen. Auch diesmal werden sie pünktlich zu Allerheiligen in Mexiko eintreffen, aber haben sie auch eine Zukunft?

Wissenschaftspreis

1. Das Genie der Natur (Teil 1) – Die Magie der Bewegung, Alfred Vendl, Steve Nicholls, ORF
Der Film beweist auf eindrucksvolle Weise, wie viel wir vom Einfallsreichtum der Natur lernen können. Dabei ist die Erzählweise dieser Produktion nicht weniger einfallsreich. Der erste Teil der Reihe widmet sich den trickreichsten Methoden der Fortbewegungen. Und das in eindrucksvollen Bildvergleichen zwischen Natur und Technik, wie sie nie zuvor zu sehen waren.

2. Total phänomenal: Geschmacksinn, Jan Haft, SWR
Ein Besuch auf dem Oktoberfest, der seines gleichen sucht. Wir testen die bayrische Festküche und lernen so viel Neues über unseren Geschmacksinn, dass uns das Mahl am Ende gar nicht schwer im Magen liegt und unser Horizont auf witzige Weise erweitert wurde. Na denn – Guten Appetit!

Preis der Jugendjury

Deutschlands älteste Bäume – Die Tausendjährigen, Jan Haft, Nautilusfilm / BR
Es ist wohl immer schwierig aus 23 qualitativ hochwertigen Filmbeiträgen einen eindeutigen Gewinner zu benennen, doch eben darin bestand unsere Aufgabe. Beurteilt man alle Beiträge anhand fest vorgeschriebener Subkriterien, so würde es eine Hand voll Gewinner geben, welche wir ihnen verkünden dürften, doch bei unserer Entscheidung zählte nur der Gesamteindruck des Werkes. Nach längerer Analyse schwankten wir zwischen den Beiträgen „Bärenkinder allein im Wald“ und „Deutschlands älteste Bäume, Teil 2 – Die Tausendjährigen“. Obwohl der Film über die Bärenkinder interessant und teilweise auch sehr lustig war, fiel die Entscheidung letztendlich auf den Beitrag über die ältesten Bäume Deutschlands. Dieser Film schafft es ein eher trockenes Thema gut und spannend aufzubereiten. Pluspunkte erhielt dieser Beitrag vor allem in der sehr gelungenen Kameraführung und auch in der musikalischen Untermalung. Des Weiteren ergeben sich keinerlei Probleme bei der Verständlichkeit des Filmes, die Kommentare sind gelungen und die räumliche Nähe zu dem Thema sorgte bei uns für einen höheren Identifikationsgrad. Das Sprichwort „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ spielte bei der Themenwahl des Regisseurs wohl keine minderwertige Rolle und beweist mal wieder, dass man auch in der eigenen Heimat immer wieder Neues erfahren, erleben und erforschen kann. Alles in allem denken wir in diesem Film einen würdigen Preisträger gefunden zu haben

Publikumspreis

Der Tiger und der Mönch, Harald Pokieser, ORF

Schönster Film für Kinder

1. Budapest Wild, Zsolt Marcell Tóth
Ein Film, der sich nicht der architektonischen Schönheit der ungarischen Metropole widmet, sondern ihren verborgenen Bewohnern. Hier geht es aber nicht um die Halbwelt Budapests, es geht um die unbemerkte Wildnis der Großstadt. Auf originelle Art über eine Webcam kreativ verlinkt und witzig erzählt, gibt uns der Film besondere Einblicke in das Leben von winzigen Bücherskorpionen, durstigen Blattläusen und geradezu unter Hochspannung stehenden Weichtieren.

2. Supersize Crocs, Harry Marshal, Icon Film / BBC
Rom Whitaker entdeckte vor 20 Jahren ein über sechs Meter langes Krokodil. Heute ist er besorgt, dass diese „Erben der Saurier“ vom Aussterben bedroht sind. Gibt es sie noch, die Superkrokodile? Die Reportage begleitet ihn auf einer Actionreise durch 4 Kontinente und in die entlegensten Regionen der Erde. Dabei versucht er, die Riesen aufzuspüren und ihnen mit einfallsreichen Messmethoden auf den Leib zu rücken, immer auf der Hut vor ihren beachtlichen Kiefern.

Bester Film im Kinderprogramm

1. Gänse im Anmarsch, Frank Koschewski, telekine / MDR
Ein 15-jähriges Leipziger Mädchen tritt in die Fußstapfen von Konrad Lorenz. Nach dem Vorbild des großen Verhaltensforschers begleitet sie fünf Graugänse auf ihrem Weg von der Eierschale bis zum ersten Schwimmversuch. Der Film gibt ernsthafte Einblicke in die Gefühlswelt der jungen Gänsemutter, ohne die Probleme eines solchen Experiments zu übergehen. Er überzeugt dadurch, dass Jasmin – ganz Vorbild für den Zuschauer – äußerst verantwortungsbewusst handelt.

2. Wombaz. Das Tiermagazin. Thema "Hirsche", Susanne Rieschel, ZDF
Ein Magazin, das angenehm ruhig, sachlich und mit einer Prise Humor Naturthemen einem jungen Publikum nahe bringt.

NaturVision